3. Spiel, 3. Sieg. Adler nach Sieg gegen Schiefbahn im Siegesrausch

Bei hochsommerlichen 33 Grad, die sich beim Schiefbahner Kunstrasen wie 50 Grad anfühlten, konnte der Adler seine Siegesserie ausbauen und ist nach 3 Spielen noch immer ohne Gegentor aus dem Spiel heraus.


Aufgrund einiger Abstinenzen wurde Trainer Conrads wieder einmal zur Improvisation gezwungen. So begann für Stürmer Sebastian Janßen in der Sturmspitze Tim Freitagsmüller, für Zimmerling begann Stephan Neuhausen auf der 6. Rechtsverteidiger war dieses Mal Rashid Hamouchi, der unter der Woche noch auf links agierte, Leineweber nahm vorerst auf der Bank Platz. Der Vorstopper vom 2:0-Heimsieg gegen Oppum, Philipp Hofmann, wechselte auf den rechten Flügel. Vorstopper war nun Markus Reiners, der bisher auf der 6 zauberte.

Diese Wechselspielchen sind in der Kreisliga C nicht selten, allerdings brauchte die Conrads-Elf einige Zeit um sich zu finden. Man überließ dem Gegner zu Beginn den Ball und versuchte sich zunächst zu orientieren und zu finden. Dadurch hatte man wenig Ballbesitz, allerdings wussten die Schiefbahner mit diesem auch nicht wirklich etwas anzufangen. So entwickelte sich ein Spiel, welches für außen nach „Will-nicht-vs-kann-nicht“ aussah. Keine Bewegung bei den Nierstern, auch die Räume wurden nur mangelhaft zugestellt. Kurz um: Es war ein Spiel was man nicht anschauen wollte.

 

Die erste ansehnliche Kombination gab es in Minute 15, als Tim Freitagsmüller die 5. Station einer Ballstafette am 16er war, sich um den Gegenspieler dreht und mit Können, Glück und ganz viel Pfosten zum 1:0 aus Adlersicht traf. Vorlagengeber war David Rust. Ansonsten gab es in Halbzeit 1 offensiv vom Adler nur Stückwerk. Wenigstens stand die Abwehr sicher.

 

Ein langer Ball auf die Nierster Abwehr wurde doch gefährlich, als man dort gegen den bulligen Stürmer der Schiefbahner das Kopfballduell verlor und der Ball nach rechts zum 16-er Eck gelang. Der heraneilende Stürmer schob den Ball auf die Latte in höchste Bedrängnis, da sowohl Libero Christian Müller als auch die Nierster Katze Timo Ostermann den Stürmer zum schnelle Abschluß zwangen.

 

In der Halbzeit gab es dann viel Wasser und noch mehr Ärger vom Trainer, dem die Vorstellung bisher auch nicht gefallen konnte. Man stand zwar gut, aber man stand auch viel. Die 2. Halbzeit begann man taktisch anders, Tim Helesky bekam eine neue Rolle und irgendwie kam man besser ins Spiel, wobei oftmals der letzte Pass entweder nicht ankam oder dermaßen schlecht verarbeitet wurde, dass man daraus keinen Profit schlagen konnte. Da man aber hinten auch nicht wirklich Bedrängnis geriet, konnte man sich offensiv weiter austoben und auf das 2. Tor des Tages spielen.

 

Nach einigen Chancen, die man regelrecht verballerte, konnte der Nierser Anhang jubeln. Tim Helesky erobert den Ball, schickt Martin Ploch der auf den durchstartenden Speedy-Günni durchsteckt. Dieser taucht frei vor dem Torwart auf und legt den Ball flach an diesem in die lange Ecke. Zu diesem Zeitpunkt dann auch hochverdient: 2:0 für den Adler, der auch mittlerweile viel mehr investiert und auf dem ungewohnten Kunstrasen besser im Spiel war.

 

10 Minuten später, in Minute 85., war der Drops endgültig gelutscht. David Rust schickt Tim Freitagsmüller auf die Reise, dieser legt den Ball wie Stefan Günther vor ihm in die lange Ecke zum viel umjubelten 3:0. Damit ist Freitagsmüller mit 3 Toren erfolgreichster Schütze beim Adler und Doppeltorschütze gegen Schiefbahn.

 

Auf diese Weise siegte man gegen Schiefbahn, die defensiv gut standen, aber offensiv nicht viel zu bieten hatten, nach einer deutliche Leistungs- und Laufsteigerung in Halbzeit 2 am Ende hochverdient.  

 

Aufstellung: Ostermann – Müller – Neumann, Reiners, Hamouchi – Helesky, Neuhausen, Günther – Hofmann, Rust - Freitagsmüller

Tore: Freitagsmüller (2x), Günther

Vorlagen: Rust (2x), Ploch

Karten: -

(CM)

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