Klarer 6:0-Erfolg ruft Reservisten auf den Plan

Beim zweiten Flutlichtspiel dieses Jahres bei Marathon Krefeld II konnte der Adler das Spiel früh entscheiden und gab den Reservisten damit die Chance, sich auszuzeichnen und aufzudrängen.

 

Im Vergleich zum verdienten 3:1-Sieg am Sonntag erspielte man sich einen sicheren und nie gefährdeten 6:0 Erfolg. Lediglich zwei Veränderungen zur Vorwoche (Neumann und Leineweber für Kasprowicz und Richter) zwangen Lehrmeister Willi Conrads zu kleineren Veränderung in der Startaufstellung. Der zahlreich mitgereiste Anhang der Nierster (alles Erfolgsfans), die das Spiel förmlich in ein Heimspiel verwandelten, konnte bereits nach 5 Minuten das 1:0 bejubeln und den Platz in ein Tollhaus verwandeln. Torschütze Tim Helesky wurde vom Sturmpartner Sebastian Janßen toll in Szene gesetzt und netzte eiskalt zur Führung. Anschließend hatte man immer wieder Chancen im 2-Minuten-Rhythmus, wobei der letzte Pass oder der Abschluß dem 2:0 im Wege stand.

So dauerte es bis zur 22. Minute, als sich Tim Helesky mit einem Haken nach dem anderen gegen fünf Krefelder durchsetzte und sein überragendes Solo zum 2:0 krönte. Nur eine Minute später konnte sich Stürmerstar Basti Janßen in die Torschützenliste eintragen. Der pfeilschnelle Stefan Günther konnte sich immer wieder über die außen durchsetzen, spielte dieses Mal Janßen  gekonnt frei und dieser bedankt sich mustergültig mit einem strammen Schuß ins gegnerische Gehäuse. Bis hier hin hatte Timo Ostermann im Tor des Adlers lediglich Ballkontakte beim Holen des Balls aus dem Toraus.

Noch vor dem Halbzeitpfiff schickte Basti Janßen Flügelflitzer Stefan Günther nochmal auf die Reise, der zum Halbzeitstand von 4:0 traf und sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen durfte. In der Halbzeit appellierte der Adler-Coach an die Abwehrleistung seiner 11, da er kein Gegentor bekommen wollte.

 

Das Spiel plätscherte vor sich hin, Nierst mühte sich noch zu weiteren Toren und stand hinten kaum unter Druck. Das 5:0 sollte aber erst fallen, als sich nach 67 Minuten nach feiner Flanke von David Rust unser Kopfballungeheuer Martin Ploch in die Luft schraubte und gegen die Laufrichtung des Torwarts einnickte. Den Schlußpunkt und das Tor des Tages sollte aber Henning Neubauer feiern dürfen. Mittelfeldmotor Fabian Janßen setzte sich auf Rechtsaußen durch, fasste sich ein Herz und jagt den Ball aus 20 Metern an den Innenpfosten. Von dort prallt der Ball in den 5er zurück, wo Neubauer lauerte und den Ball aus einem Meter gefühlvoll mit dem Außenrist über die Linie jagte.

 

So gewinnt man verdient sowie ungefährdet 6:0 und ermöglichte der vermeintlich 2. Garnitur wichtige Spielminuten. Erwähnenswert noch bei all den Toren: Auch defensiv ist der Adler mit 5 Gegentoren in 7 Spielen gut aufgestellt und hat damit die beste Abwehr der Liga.

 

Ausblick: Sonntag geht es weiter gegen die Zweitvertretung von Traar, die bisher sehr verschiedene Ergebnisse abgeliefert hat und eine kleine Wundertüte darstellt.

 

Tore: Helesky (2x), S. Janßen, Günther, Ploch, Henning Neubauer

Vorlagen: S. Janßen(2x), Günther, Rust, F. Janßen

Aufstellung: Ostermann – Müller, Neumann, Reiners, Leineweber – Rust, Hamouchi, Hofmann, Helesky, Günther- Janßen

Karten:  -

 

(CM)

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